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Das aktuelle Poser ist ein Produkt der amerikanischen Softwareschmiede SmithMicro und quasi der Urahn der 3D Software für den Privatbereich. Die ursprüngliche Version wurde von Larry Weinberg ins Leben gerufen, der als Zeichner eine Möglichkeit suchte, Figurposen zu erzeugen ohne Geld für reale Models ausgeben zu müssen. Schnell wurde Poser der Inbegriff für 3D Posingsoftware. SmithMicro hat Poser vor einiger Zeit von e frontier übernommen und entwickelt es weiter.

 

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DAZ3D war in der Anfangszeit ein Lieferant für 3D Content für Poser, hat dann aber einen eigenen Weg eingeschlagen und mit DAZ Studio quasi ein Konkurrenzprodukt geschaffen. Im Funktionsumfang ähneln sich beide Programme. Unterschiede gibt es dennoch. Poser bringt eine Menge Funktionen von Haus aus mit, die in DAZ Studio nur als kostenpflichtige PlugIns erhältlich sind, aber für den "Durchschnittsuser" kaum ausgereizt werden. Dazu muss man bei Poser ordentlich in die Tasche greifen, während DAZ Studio in der Basisversion kostenlos ist.

Durch die gemeinsame Geschichte funktioniert der DAZ3D Content auch unter Poser und bedingt auch umgekehrt. Ein Nebeneffekt sind deshalb auch die zwei verschiedenen Ordnerstrukturen innerhalb von DAZ Studio. Einmal die Poser-Struktur, die in beiden Programmen identisch ist und eine DAZ3D eigene Struktur in DAZ Studio für Dateien, die unter Poser nicht laufen, wie z.B. Shadereinstellungen.

Seit der Version DAZ Studio 4 gehen nun die Wege der beiden Softwareanbieter weiter auseinander. Die Figur Genesis hat nicht mehr das *.cr2 Format, welches noch unter Poser lief, sondern eine DAZ3D eigene Spezifikation. Ebenfalls das Zubehör, wie z.B. Bekleidung.

 

 

Poser hat eine große internationale Community welche auch in Deutschland stark vertreten ist. Wer mag, kann Poser sogar in einer deutschen Version erwerben. Dennoch empfielt es sich, der englischen Variante den Vorzug zu geben. Denn viele Tutorials im Netz sind in dieser Sprache verfasst und die englischen Begriffe aus der 3D Welt hat man ohnehin in kürzester Zeit im Kopf.

Da sich beide Programme ähneln, scheiden sich oft die Geister. Meist bleibt man bei der Software, mit der man zuerst gut zurecht gekommen ist und jede Software hat ihre Stärken und Schwächen. Viele User haben beide Programme auf dem Rechner und wechseln je nach Aufgabe.