daz studio surface tab

Soll die Farbe eines Objektes bearbeitet, eine Glasscheibe transparent werden oder die Gürtelschnalle glänzt noch nicht, dann ist der "Surface (Color)"-Tab der richtige Ort um Änderungen durchzuführen. Hier befindet sich die Schaltzentrale für alle Texturen und Shadereinstellungen in der Szene.

Das Gebiet ist ungemein Komplex, stellt dafür aber ein mächtiges Werkzeug dar, seinen Objekten und den Figuren für das Rendering ein perfektes Finish zu verleihen.

In diesem Beitrag wird vorerst auf die Basisfunktion des Tabs eingegangen. Der "Surface"-Tab beinhaltet: "Presets", "Editor" und den "Shader-Baker". Unter "Presets" sind bereits erstellte "Shader" für ein Objekt oder eine Figur zu finden. Sie beinhalten alle Einstellungen die nötig sind, um im späteren Rendering optimale Ergebnisse zu erzielen. Zum Beispiel sind hier schon die vorinstallierten Hauttexturen für Genesis zu finden. Vorausgesetzt, dass die Figur in der Szene ausgewählt wurde. Ein Doppelklick auf die Vorschaubildchen und Genesis erhält die gewünschte Textur.

DAZ Studio 4 Grundlagen Surface Tab

 

Unter dem "Editor" geht es ans Eingemachte. Hier lassen sich sämtliche Einstellungen bearbeiten. Das Objekt in der Szene auswählen oder eine Körperregion der Figur selektieren und im Surface-Tab lassen sich dann entsprechende Veränderungen vornehmen.

 

DAZ Studio 4 Grundlagen Surface Tab Einstellungen

 

    • Diffuse: Bestimmt die Grundfarbe oder Haupttextur des Objektes
    • Ambient: regelt, wie hell ein Objekt erscheint. Täuscht Umgebungslicht vor.
    • Opacity: Hiermit wird die Opazität (Transparenz) eingestellt. Zieht man den Regler auf Null, wird die Region oder das Objekt durchsichtig. z.B. Glas oder Flüssigkeiten.
    • Bump, Displacement und Normal-Map: Geben der Oberfläche Struktur
    • Specular: Glanz
    • Reflection: Spiegelungen (Reflektionen).
    • Refraction: bestimmt den Brechungsindex, z.B. bei Kristallen, Wasser, Eis etc..

 

Der "Shader-Baker" erstellt quasi eine veränderte Texturmap mit allen Einstellungen aus der Szene für eine spätere Verwendung.

Um ein Einblick in die Funktionen der einzelnen Einstellungen zu erhalten, ist es hilfreich mal ein Objekt, wie z.B. ein Würfel, in die Szene zu laden und daran die verschiedenen Möglichkeiten zu testen. Dabei ist es sinnvoll die Szene nach einer Änderung zu rendern, da manche Einstellungen erst dann sichtbar werden.