Licht - Lerne hier, wie sich in DAZ Studio von DAZ3D
Lichtquellen integrieren lassen, farbiges Licht erzeugt wird
oder Schattenwurf entsteht
Die Standardszene ist vom System gleichmäßig erleuchtet. Doch manchmal möchte man die Szene nach eigenen Vorstellungen ausleuchten, farbiges Licht verwenden oder Schatten einsetzen. Dann kannst Du eigene Beleuchtungsobjekte einfügen. Als günstig hat sich der Reiter "Render" erwiesen. Links wählst Du noch "Szene" aus und rechts "Parameters".

Nun empfehle ich, den Hintergrund in einer dunkleren Farbe auszuwählen, da sich so Beleuchtungsobjekte später im Bild besser erkennen. Dazu klicke einmal auf das kleine blaue Rechteck im Buttonmenü im Sichtfenster. Dort wählst Du "Background Color" aus. Es öffnet sich eine Farbauswahl. Dort habe ich schwarz gewählt.

In der Buttonleiste oberhalb des Sichtfensters finden sich drei Symbole.
SpotLight - ein kleiner Strahler, kleiner Scheinwerfer
DistantLight - ein kräftiger Strahler, starker Scheinwerfer, der auch Sonnenlicht imitiert
PointLight - eine Strahlungsquelle, die nach allen Seiten abstrahlt, (ähnlich einer Kerze), ist nicht besonders Strahlungsstark
Für meinen ersten Fall habe ich das SpotLight gewählt.

Es öffnet sich ein kleines Fenster. Dort kannst Du Deinem Beleuchtungsobjekt einen eigenen Namen geben oder so belassen. Dann "Accept" klicken.

Das Beleuchtungsobjekt taucht nun links unter "Scene" auf. Durch Klick auf das "Auge"-Symbol rechts daneben, kannst Du es später an- oder abschalten.
Nun ist zunächst unsere Szene auf einmal komplett dunkel. Das hängt damit zusammen, dass mit Einfügen des Beleuchtungsobjektes die Standardbeleuchtung ausgeschaltet wird. Da unser Beleuchtungsobjekt ganz unten am Fuß der Figur eingefügt wurde, muss es erst richtig positioniert werden.


Jetzt siehst Du auch, warum ich einen dunklen Hintergrund gewählt habe. Auf weißem Hintergrund würden sich die weißen Linien des Objektes schlecht erkennen lassen.
Du kannst das Beleuchtungsobjekt nun positionieren. Stelle sicher, dass es korrekt ausgewählt ist. Es muss links in der "Scene"-Auswahl markiert sein. Mit den Schiebereglern rechts im Bild kannst Du die Position verändern.
Probiere ruhig alle aus.

Zweite Möglichkeit sind, wie bei der Kamerapositionierung, die Buttons links im Sichtfenster. Wähle dort Dein Beleuchtungsobjekt aus der Liste und klicken auf einen der Buttons, halten die Maustaste gedrückt, und bewegen die Maus. Du siehst Deine Szene nun aus Sicht des Beleuchtungsobjektes.
Achtung: Dies funktioniert nur bei "SpotLight" und "DistantLight".

Wenn Du Dein Beleuchtungsobjekt in der Position hast, wie Du es möchtest, findest Du rechts unter "Parameters" weitere Einstellmöglichkeiten.
Wenn Du "Shadow Typ" auf "None" lässt, wirst Dein Bild später ohne harte Schatten gerendert.
Mit "Color" wählst Du die Farbe Deines Strahlers aus.
Mit "Intensity" die Leuchtstärke.
Mit "Spread Angle" den Strahlungswinkel. (Links kleiner Radius, rechts weiter Streuradius / funktioniert auch nur bei SpotLight)
Probiere unterschiedliche Beleuchtungsobjekte aus. Füge mehrere ein.

Da das Bild im Vorschaufenster optisch vom Endergebnis abweichen kann, empfiehlt es sich, zwischendurch auch immer wieder den "Renderbutton" zu verwenden, um sich ein Bild auf das tatsächliche Ergebnis zu machen. Wenn Du möchtest, kannst Du auch zuvor wieder den Hintergrund auf Weiß ändern.

Ich habe mehrere Objekte eingefügt und den Button "Render" genutzt. Man sieht, dass der Oberkörper heller ausgeleuchtet ist als im Vorschaufenster.

Schatten:
Schatten machen ein Bild lebendiger. Wähle ein Beleuchtungsobjekt aus und rechts unter "Parameters" bei "Shadow Type" einen entsprechenden Punkt.
"None" - ohne Schatten
"Deep Shadow Map" - harter Schatten, typisch für einen Scheinwerfer
"Raytraced (Software Only)" - harter Schatten, paralleles Licht, wie Sonnenlicht
"Raytraced" dauert im späteren Renderingprozess sehr lange und sollte nur sparsam eingesetzt werden. Empfiehlt sich für "DistantLight" um Sonnenlicht zu imitieren.
Hinweis: Den Schieberegler unter "Shadow Type" bitte nicht benutzen. Er ist Softwareseitig optimal eingestellt. Veränderungen haben meist ein schlechtes Ergebnis zur Folge.




