Props selbst erstellen - Lerne
hier, wie Du eigene Props erstellen kannst mit DAZ
Studio von DAZ3D
DAZ3D bietet auf seinen Seiten eine Fülle von Content zum Kauf an.
Darunter richtig gute Props. (Häuser, Inneneinrichtungen, Außenanlagen)
Manchmal möchte man aber eine eigene Kulisse entwerfen oder benötigt einen bestimmten Gegenstand, den man nicht finden kann oder kaufen will. Mit den Bordmitteln von DAZ Studio ist es schwierig filigrane Objekte zu erstellen. Dennoch gibt es ein paar "Primitives", die sich mit ein wenig Experimentierfreude zu ansehnlichen Props zusammensetzen lassen.
Ich habe mir eine moderne Lounge gebastelt. Im folgenden Tutorial erfährst Du, Schritt für Schritt, wie es funktioniert und es ist leichter als Du vielleicht denkst.

Über die Menüleiste findest Du den Eintrag "Create" - "New Primitive.." - Bitte auswählen.

Es öffnet sich ein Auswahlfenster. Hier legen wir zuerst den Boden an. Dieser ist eine Plane. Beim Boden kannst Du großzügig mit den Abmessungen sein. Dies verhindert später beim Rendern unschöne Abbrüche wenn die Kamera mal nicht so gut positioniert ist.
Wähle als Einheit: Meter (m) und hier bei Size 10
Die Plane legt sich gleich auf dem Boden ab und braucht vorerst nicht angepasst werden.

Nun wird sofort eine neue Plane erstellt. Diese kann etwas kleiner dimensioniert werden, da sie als Wand dienen wird und später als Oberfläche ein Foto bekommen soll. Du brauchst Dir noch keine Gedanken um die tatsächliche Größe zu machen, die Plane lässt sich mit Hilfe der Skalierungsfunktion später frei anpassen.
Die neue Plane legt sich auf die erste Plane.

Wähle nun auf der linken Seite unter dem Reiter "Scene" die zweite Plane aus indem Du diese 1x anklickst.

Die Plane soll ja als Wand dienen, daher muss diese um 90 Grad gekippt werden. Dies geschieht auf der rechten Seite unter dem Reiter "Parameters". Gib hier einfach unter "x Rotate" 90 ein und bestätige mit Enter.

Mit Hilfe der Button aus der Buttonleiste oberhalb des Sichtfensters lässt sich die Plane verschieben, rotieren oder skalieren.

Da alle neuen Primitives von Natur aus weiß sind, wird es schnell unübersichtlich. Ich habe daher den Hintergrund über Background Color geändert. Die Farbe ist noch egal, da sich die Primitives ja nur abheben sollen. Später kannst Du die Farbe wieder umstellen.
Jedenfalls sieht man nun die 2. Plane besser.

Um einen guten Überblick über Deine Szene zu haben, empfehle ich die Button links im Vorschaufenster. Hier kannst Du Deine Kamera- also Sichtposition so verändern, dass Du alles gut im Bild hast.

Nachdem die Wand steht, sollen weitere Wände folgen. Diese werden ebenfalls als Primitives ausgeführt. Hier jedoch als "Cube".
Im Prinzip spricht nichts dagegen auch dafür Planen zu nutzen. Aber die Cubes vermitteln ein Gefühl von Solidität und sind ebenfalls frei skalierbar. Die Größe bei der Voreinstellung ist demnach auch nicht so relevant. Damit Du das neue Objekt gleich in Deiner Szene findest empfehle ich aber 1 Meter.

Das Problem mit den weißen Primitives setzt sich fort, je mehr in Deiner Szene drin sind. Daher kannst Du ihnen eine andere Farbe verpassen. Dazu wählst Du in der Menüleiste den Punkt "View" - "Tabs" - "Surfaces".

Es öffnet sich ein neues Menü. Unter Umständen liegt es bei Dir aber schon links oder rechts in den Menüfenstern.
Hier wählst Du das jeweilige Primitive aus welches Du bearbeiten möchtest. Unter "Basic" "Color" kannst Du ihm eine Farbe zuweisen.

Ich habe für die Wände orange gewählt. Für den Boden ein dunkles rot. Deiner Farbkreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Du kannst das Surface Menü auf die linke Seite schieben und es ordnet sich dort ein, da wir es noch einmal benötigen.

Nun liegt ja immer noch der Quader herum, der mal eine Wand werden möchte. Unter Verwendung der Button für das Verschieben und Skalieren kannst Du Deinen Quader zu einer Wand zusammenschieben, dehnen. und richtig positionieren.
Wichtiger Hinweis: Damit Du ein Gefühl für Proportionen bekommst empfehle ich einfach eine Figur in Deine Szene zu laden. So hast Du einen sicheren Maßstab für die Raumgröße.

Da die zweite Plane ja ein Bild als Oberfläche erhalten soll, wird diese unter Surfaces selektiert. Unter dem Feld für die Farbauswahl gibt es einen kleinen Button. Hier kannst Du dann ein Bild auf deinem PC auswählen für die spätere Oberfläche.


Auch Säulen lassen sich integrieren. Unter den Primitives findest Du dafür den Eintrag "Cylinder". Bei "Diameter" = Durchmesser habe ich ausnahmsweise mal cm als Einheit gewählt und 30 eingetragen. Die Höhe lässt sich wieder mit dem Skalierungsbutton verändern. Bei Sides habe ich 24 verwendet sonst sieht die Säule bei näherer Betrachtung etwas eckig aus.
Du kannst nun weitere Primitives einfügen. Quader, wie sie für die Wände verwendet wurden, lassen sich auch zu Sitzbänken gestalten. Hier kannst Du Deiner Kreativität freien Raum lassen.

Für die Decke kannst Du wieder eine Plane verwenden. Ich habe die selbe Größe wie beim Boden verwendet.

Nun musst Du die 3. Plane noch nach oben verschieben bis sie als Decke abschließt.

Aus der Ferne wird dies leichter sichtbar. Wenn Du nur "Innenaufnahmen" machen möchtest, spielt es keine Rolle, wenn oben noch ein paar Objekt raus schauen. So gehst kannst Du sicher sein, dass keine hässlichen Lücken zwischen Wand und Decke entstehen.

Nun kannst Du daran gehen, Deine Szene auszuleuchten. (siehe auch Tutorial Licht).

Die Oberflächen der Primitives haben wir ja schon mit Farbe versehen. Standardmäßig ist noch eine Einstellung zu verändern. Die Oberfläche reagiert auf Licht nämlich mit einem Plastic-Fehling. Da dies nicht gewünscht ist, kann die Einstellung folgendermaßen geändert werden.
Du rufst Dir nochmal den Surface-Reiter auf, wählst das gewünschte Primitive über "Surfaces", wechselst unten auf den Reiter "Advanced", scrollst fast ganz nach unten und kannst hier unter "Lighting Model" die Oberfläche ändern. Ich habe "Matte" - Matt gewählt. So wirkt alles etwas samtig nach dem Rendering.

Während meiner Kreation habe ich mich spontan entschlossen, die Wand mit dem Bild etwas zu verkleinern, so dass links und rechts ein Streifen mit "Durchblick" entstanden ist. Dies vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit. Damit der Blick nicht ins Leer geht, habe ich weiter hinten eine zusätzliche Plane eingesetzt mit einem Landschaftsfoto. (erstellt mit Terragen)
Füge nun eine oder mehrere Figuren zu Deiner Szene hinzu, sofern dies nicht schon erfolgt ist.

Um einen Eindruck vom späteren Ergebnis zu erhalten, empfehle ich zwischendurch immer wieder mal ein Foto im Vorschaufenster zu rendern.
Nun bitte nicht vergessen, Deine Szene zu speichern.
Manchmal möchte man aber eine eigene Kulisse entwerfen oder benötigt einen bestimmten Gegenstand, den man nicht finden kann oder kaufen will. Mit den Bordmitteln von DAZ Studio ist es schwierig filigrane Objekte zu erstellen. Dennoch gibt es ein paar "Primitives", die sich mit ein wenig Experimentierfreude zu ansehnlichen Props zusammensetzen lassen.
Ich habe mir eine moderne Lounge gebastelt. Im folgenden Tutorial erfährst Du, Schritt für Schritt, wie es funktioniert und es ist leichter als Du vielleicht denkst.

Über die Menüleiste findest Du den Eintrag "Create" - "New Primitive.." - Bitte auswählen.

Es öffnet sich ein Auswahlfenster. Hier legen wir zuerst den Boden an. Dieser ist eine Plane. Beim Boden kannst Du großzügig mit den Abmessungen sein. Dies verhindert später beim Rendern unschöne Abbrüche wenn die Kamera mal nicht so gut positioniert ist.
Wähle als Einheit: Meter (m) und hier bei Size 10
Die Plane legt sich gleich auf dem Boden ab und braucht vorerst nicht angepasst werden.

Nun wird sofort eine neue Plane erstellt. Diese kann etwas kleiner dimensioniert werden, da sie als Wand dienen wird und später als Oberfläche ein Foto bekommen soll. Du brauchst Dir noch keine Gedanken um die tatsächliche Größe zu machen, die Plane lässt sich mit Hilfe der Skalierungsfunktion später frei anpassen.
Die neue Plane legt sich auf die erste Plane.

Wähle nun auf der linken Seite unter dem Reiter "Scene" die zweite Plane aus indem Du diese 1x anklickst.

Die Plane soll ja als Wand dienen, daher muss diese um 90 Grad gekippt werden. Dies geschieht auf der rechten Seite unter dem Reiter "Parameters". Gib hier einfach unter "x Rotate" 90 ein und bestätige mit Enter.

Mit Hilfe der Button aus der Buttonleiste oberhalb des Sichtfensters lässt sich die Plane verschieben, rotieren oder skalieren.

Da alle neuen Primitives von Natur aus weiß sind, wird es schnell unübersichtlich. Ich habe daher den Hintergrund über Background Color geändert. Die Farbe ist noch egal, da sich die Primitives ja nur abheben sollen. Später kannst Du die Farbe wieder umstellen.
Jedenfalls sieht man nun die 2. Plane besser.

Um einen guten Überblick über Deine Szene zu haben, empfehle ich die Button links im Vorschaufenster. Hier kannst Du Deine Kamera- also Sichtposition so verändern, dass Du alles gut im Bild hast.

Nachdem die Wand steht, sollen weitere Wände folgen. Diese werden ebenfalls als Primitives ausgeführt. Hier jedoch als "Cube".
Im Prinzip spricht nichts dagegen auch dafür Planen zu nutzen. Aber die Cubes vermitteln ein Gefühl von Solidität und sind ebenfalls frei skalierbar. Die Größe bei der Voreinstellung ist demnach auch nicht so relevant. Damit Du das neue Objekt gleich in Deiner Szene findest empfehle ich aber 1 Meter.

Das Problem mit den weißen Primitives setzt sich fort, je mehr in Deiner Szene drin sind. Daher kannst Du ihnen eine andere Farbe verpassen. Dazu wählst Du in der Menüleiste den Punkt "View" - "Tabs" - "Surfaces".

Es öffnet sich ein neues Menü. Unter Umständen liegt es bei Dir aber schon links oder rechts in den Menüfenstern.
Hier wählst Du das jeweilige Primitive aus welches Du bearbeiten möchtest. Unter "Basic" "Color" kannst Du ihm eine Farbe zuweisen.

Ich habe für die Wände orange gewählt. Für den Boden ein dunkles rot. Deiner Farbkreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Du kannst das Surface Menü auf die linke Seite schieben und es ordnet sich dort ein, da wir es noch einmal benötigen.

Nun liegt ja immer noch der Quader herum, der mal eine Wand werden möchte. Unter Verwendung der Button für das Verschieben und Skalieren kannst Du Deinen Quader zu einer Wand zusammenschieben, dehnen. und richtig positionieren.
Wichtiger Hinweis: Damit Du ein Gefühl für Proportionen bekommst empfehle ich einfach eine Figur in Deine Szene zu laden. So hast Du einen sicheren Maßstab für die Raumgröße.

Da die zweite Plane ja ein Bild als Oberfläche erhalten soll, wird diese unter Surfaces selektiert. Unter dem Feld für die Farbauswahl gibt es einen kleinen Button. Hier kannst Du dann ein Bild auf deinem PC auswählen für die spätere Oberfläche.


Auch Säulen lassen sich integrieren. Unter den Primitives findest Du dafür den Eintrag "Cylinder". Bei "Diameter" = Durchmesser habe ich ausnahmsweise mal cm als Einheit gewählt und 30 eingetragen. Die Höhe lässt sich wieder mit dem Skalierungsbutton verändern. Bei Sides habe ich 24 verwendet sonst sieht die Säule bei näherer Betrachtung etwas eckig aus.
Du kannst nun weitere Primitives einfügen. Quader, wie sie für die Wände verwendet wurden, lassen sich auch zu Sitzbänken gestalten. Hier kannst Du Deiner Kreativität freien Raum lassen.

Für die Decke kannst Du wieder eine Plane verwenden. Ich habe die selbe Größe wie beim Boden verwendet.

Nun musst Du die 3. Plane noch nach oben verschieben bis sie als Decke abschließt.

Aus der Ferne wird dies leichter sichtbar. Wenn Du nur "Innenaufnahmen" machen möchtest, spielt es keine Rolle, wenn oben noch ein paar Objekt raus schauen. So gehst kannst Du sicher sein, dass keine hässlichen Lücken zwischen Wand und Decke entstehen.

Nun kannst Du daran gehen, Deine Szene auszuleuchten. (siehe auch Tutorial Licht).

Die Oberflächen der Primitives haben wir ja schon mit Farbe versehen. Standardmäßig ist noch eine Einstellung zu verändern. Die Oberfläche reagiert auf Licht nämlich mit einem Plastic-Fehling. Da dies nicht gewünscht ist, kann die Einstellung folgendermaßen geändert werden.
Du rufst Dir nochmal den Surface-Reiter auf, wählst das gewünschte Primitive über "Surfaces", wechselst unten auf den Reiter "Advanced", scrollst fast ganz nach unten und kannst hier unter "Lighting Model" die Oberfläche ändern. Ich habe "Matte" - Matt gewählt. So wirkt alles etwas samtig nach dem Rendering.

Während meiner Kreation habe ich mich spontan entschlossen, die Wand mit dem Bild etwas zu verkleinern, so dass links und rechts ein Streifen mit "Durchblick" entstanden ist. Dies vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit. Damit der Blick nicht ins Leer geht, habe ich weiter hinten eine zusätzliche Plane eingesetzt mit einem Landschaftsfoto. (erstellt mit Terragen)
Füge nun eine oder mehrere Figuren zu Deiner Szene hinzu, sofern dies nicht schon erfolgt ist.

Um einen Eindruck vom späteren Ergebnis zu erhalten, empfehle ich zwischendurch immer wieder mal ein Foto im Vorschaufenster zu rendern.
Nun bitte nicht vergessen, Deine Szene zu speichern.



